Bilder von der 100 Jahr Feier am 29. 03. 2012

 

 

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Wahlen und Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung des TuS Winzenheim


Bei den Mitgliederehrungen des TuS Winzenheim konnten der Vorsitzende Sascha Keßler und sein Stellvertreter Steffen Wange Urkunden und silberne Treuenadeln an Walburga Roos, Uta Leonhard und Gerti Haas für 25 Jahre Vereinstreue vergeben.

 

 

Diese Ehrung gebührt auch noch Florian Pierron, Eric Hälke, Klaus Hartmann, Dieter Häusler, Sarah Hilsbos und Ulrike Schlapp-Warsow.

 

40 Jahre Mitglied im TuS sind Alfred Feldmann, Anni Feldmann und Steffen Meinhard.


Bei den Wahlen wurden Steffen Wange (2. Vorsitzender), Wolfgang Kurz (2. Kassierer) Uwe Baldauf (Pressesprecher) und die Beisitzer Udo Wohlfahrt, Kristof Bielinski und Mechthild Beisiegel bestätigt.

Neu im Amt sind Heinz Marzell (2. Schriftführer), sowie die Beistzer Paul Heinen und Thomas Stock

 

 

Quelle: Allgemeine Zeitung vom 28.05.2011 - WINZENHEIM

 

 

 

 



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TuS muss viel Geld ins Sportheim stecken

 

27.05.2011 - WINZENHEIM

 

Von Heidi Sturm

Terrasse und Heizung am Winzenheimer Fußballplatz werden für rund 50 000 Euro saniert.


Unter der neuen Vereinsführung des Vorsitzenden Sascha Keßler und seiner Mitstreiter im geschäftsführenden Vorstand absolvierte der TuS Winzenheim ein positives „erstes Vereinsjahr“.

 

So konnte der Vereinschef bei der Mitgliederversammlung von einem prallen Terminkalender mit gut besuchten Veranstaltungen von Dorfturnier und Kirmes bis zu Oktoberfest und Fastnacht berichten.

 

Ein Höhepunkt war die Einweihung des DFB-Stützpunktes, was zu einer erhöhten Wahrnehmung des TuS in der Öffentlichkeit geführt habe.

 

Auf Initiative von Bürgermeisterin Martina Hassel und mit Unterstützung von Ortsvorsteherin Dagmar Wallraff konnten in einer Spendenaktion zudem acht Bänke für den neuen Kunstrasenplatz beschafft werden.

 

Im kommenden Jahr steht für die Sportler einiges auf dem Plan: Für die 100-Jahrfeier sind Festakt und Festschrift sowie eine Sportförderwoche geplant.

 

Für die Vorbereitungen, die jetzt in die Startphase gehen, hofft Keßler auch auf Unterstützung der Altvorderen.

 

Zur Stärkung der Gemeinschaft soll wieder ein Neujahrs- oder Frühjahrsempfang installiert werden.

 

Außerdem möchte der TuS einen Ältestenrat ins Leben rufen, der den Vorstand beraten soll. So will man Wissen und Erfahrungen rund um den TuS und den Ortsteil erhalten.

Kosten bleiben am Verein hängen.

Ein ganz wichtiger Punkt sind in naher Zukunft die Umbaumaßnahmen am vereinseigenen Sportheim, die auch der Erhaltung und der mittelfristigen Einsparung von Kosten dienen sollen. Vom Landessportbund wurde ein Zuschuss in Höhe von 40 Prozent bewilligt.

 

„Die Zeiten in denen man mit einem Sportheim Geld verdienen konnte, sind lange vorbei“, unterstrich der zweite Vorsitzende Steffen Wange, dass der „größte Veranstaltungsraum im Stadtteil“ heute eine finanzielle Belastung darstelle.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Sportanlagen blieben hier die laufenden und die Instandhaltungskosten am Verein hängen.

 

Vorgesehen ist jetzt eine komplette Erneuerung der 40 Jahre alten Heizungsanlage, das Wasser wird zukünftig über Solarmodule erwärmt.

 

Weiterhin sind Baumaßnahmen an der alten Terrasse erforderlich, durch die Wasser in die Kabinen dringt und Fliesen abplatzen lässt.

 

Punktuelle Abdichtungen brachten nur wenig Erfolg.

 

Zudem werden hier im Sommer wilde Partys mit Lärm- und Müllbelastung gefeiert. Eine neue Betonplatte sowie eine komplette Überbauung der Terrasse, die künftig abschließbar sein wird, soll beide Probleme lösen.

„Karteileichen“ beseitigt.

 

Die anfallenden 50 000 Euro werden finanziert über Zuschüsse, Eigenleistung, Eigenkapital und Energiekostenersparnis, die allerdings ebenso wie die Zuschüsse über einen Kredit vorfinanziert werden muss.

 

Gerne würde der TuS den schmalen Streifen zwischen Sportheim und Kunstrasen langfristig pachten und in Eigenregie pflastern.

 

So könnte nicht nur der Matschstreifen beseitigt werden, der bei Regenfällen das Sauberhalten des Kunstrasens erschwert.

 

Was den TuS-Verantwortlichen aber noch viel wichtiger erscheint: Sie könnten dann diese kurze Rennstrecke mit Pfosten absperren, um die Kinder auf dem Weg von Platz zur Kabine besser zu schützen.

 

Der Kassenbericht gestaltete sich positiv, unter anderem, weil zu viel bezahlte Beträge von der Rentenversicherung zurückgezahlt wurden.

 

Künftig wird der Verein von einer Steuerberaterkanzlei beraten, die entsprechendes Fachwissen aufweist.

 

Dank der vielen Helfer und Kuchenspender konnten die Mitgliederbeiträge stabil gehalten werden.

 

Bernd Dilly berichtete von einer erfreulichen Mitgliederentwicklung: 105 Neuanmeldungen standen zwar 128 Abmeldungen gegenüber; allerdings wurden dabei 50 seit Jahren mitgeschleppte „Karteileichen“ beseitigt, so dass der Verein insgesamt einen Zuwachs an Aktiven hatte.

 

Von 759 Mitgliedern sind derzeit 615 aktiv, davon 312 im Nachwuchsbereich.